Karl May in Leipzig Nr. 107

In wenigen Tagen erscheint „Karl May in Leipzig“ Nr. 107.

Folgende Themen erwarten Sie:

kmil-nr-107

Editorial
Martin Schulz: »Das Straußenreiten der Somal«. Bediente sich Karl May bei einem Plagiat?
Die Somali-Neger im Zoologischen Garten zu Berlin
Thomas Pramann: »Er bekommt Bruch an Bruch und wird rund […]«
Jenny Florstedt / Martin Schulz: Der falsche May / Nummer Sechs – Ein Weingroßhändler aus Unter-Retzbach
Uwe Lehmann: Karl May und die „Jugend“ (VII)
Herr Redacteur! – Nachdruck einer Zuschrift aus dem „Novitätenanzeiger für den Colportage-Buchhandel“ vom 1. Juni 1901
Meiko Richert: Zum 100. Todestag von Jack London
Sven-R. Schulz: Von Winnetou bis zu den Abrafaxen
Sven-R. Schulz: Max Eschner. Ein kleines Update
Joachim Schneider: „Das Kurländer Palais – Schicksalsstätte für Karl May!“ (Rückblick)
Jenny Florstedt: Leipzig – Bonn – Wien
Joachim Schneider: Karl May und seine indianischen Lieblingsstämme (Rückblick)
Carl Beyschlag: Die Prairien. Erlebnisse eines deutschen Flüchtlings (Teil VI)

Die Abonnenten, die zur Weihnachtsfeier kommen, können ihr Exemplar sofort mitnehmen; alle anderen bekommen die Zeitung wie gewohnt per Post.

Quo vadis, Freundeskreis?

Am 1. April 2015 ist der Freundeskreis Karl May Leipzig e.V. Geschichte.

Aus dem eingetragenen Verein wird ein „loser“ Freundeskreis, der ohne Satzung und Berichtswesen weiterhin Veranstaltungen rund um Karl May durchführen möchte.

Um die Zukunft des Freundeskreises zu diskutieren, Vorschläge zu machen und zu hören und einen gemeinsamen Weg zu finden, soll am 22. April 2015, ab 18 Uhr in der Gaststätte Mariental, Probstheidaer Str. 78 in 04277 Leipzig, ein Treffen durchgeführt werden.

Themen werden sein: Organisation, geplante Veranstaltungen, Suche nach einem Veranstaltungsraum, Finanzen, eventuelle Vereinszeitung u.a.

Interessenten sind herzlich willkommen!

Änderung des Mitgliedsbeitrags

Auf einstimmigen Beschluss der Mitgliederversammlung am 8. November 2012 wurde die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags von 20 auf 25 Euro ab 2013 beschlossen.

Erhöhte Kosten (auch in Hinblick auf die zu erwartenden im nächsten Jahr) machten die Anpassung notwendig. Wir arbeiten mit dem neuen Beitrag dann wiederum gerade kostendeckend – Spenden sind also weiterhin herzlich willkommen. 😉

10.000 Artikel im Karl-May-Wiki

Heute hat unser Karl-May-Wiki, das seit 2005 bestehende Internetlexikon zu allen Themen rund um Karl May, die magische 10.000-Artikel-Grenze geknackt.

Das Themenspektrum umfasst neben Leben und Werk Karl Mays auch die Rezeptionsgeschichte (Film, Bühne, Hörspiel, Comic,…) und berührt auch Mays Zeitgenossen; so gibt es umfangreiche Informationen zu Werken von Sascha Schneider oder auch Robert Kraft.

Es wird täglich von ca. 500 Besuchern genutzt.

Karl May am Bücherbaum

Zum 100. Todestag Karl Mays hatten Mitglieder der Bücherdatenbank mehrere Dutzend Karl-May-Bücher bei den bookcrossern registriert und um den 30. März herum „freigelassen“. So sollte Karl May auch nach hundert Jahren noch neue Leser finden.
(Bookcrosser sind „Büchertauscher“, also Literaturfreunde, die gelesene Bücher untereinander oder an Außenstehende kostenlos weitergeben. Alles, was sie dafür möchten, ist ein kleiner Hinweis via Internet wie es dem weggegebenen Buch geht…)

Eine „Old Surehand I“-Ausgabe hatte dabei ein besonderes Schicksal.

Erst wurde ihr Weg für den mdr-Sachsenspiegel dokumentiert, später war ein Team vom Leipzig Fernsehen dabei, als sie an den Leipziger Bücherbaum im Clara-Zetkin-Park gehängt und von einem kleinen Jungen „gefangen“ wurde. Viel Spaß beim Lesen!

Vielleicht kommen ja weitere Einträge hinzu, damit man den Weg des Buches noch ein wenig verfolgen kann.

Gangster, Gauner und Ganoven

Gangster, Gauner und Ganoven – Große Leipziger Kriminalfälle

heißt eine Ausstellung, die ab dem 17. Oktober 2012 im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig gezeigt werden wird.

Unter der 24 vorgestellten Fällen ist auch Karl Mays Pelzdiebstahl am Brühl. Gezeigt werden dazu Bilder und Faksimiles und auch das Original der Leipziger Polizeiakte.

Unser Freundeskreis hat die Ausstellung mit Material  unterstützt. Von Dr. Heermann stammt der Text im Begleitkatalog.